Wohnungspolitik

Die Bundestagsfraktion hat Recht: Mieterhöhungen aufgrund von Modernisierung
sollten auf 9% (statt 11%) begrenzt werden.

 

Es muss gelten: Energetische Sanierung des Bestandes oder Umwidmung von leerstehendem Gewerbe vor Abriss und Neubau.

 

Wohnungspolitik ist auch eine soziale Frage: Angefangen beim Maklerberuf, warum zahlt der Mieter die Provision? Hier könnten wir über Makler-Haftung sowie Aufteilung der Kosten zwischen Mieter und Vermieter mehr Gerechtigkeit schaffen

 

Wir wollen den sozialen Wohnungsbau beleben: Wir wollen Baugenossenschaften fördern, die die Schaffung von Wohnraum als Zweck haben - und eben nicht Gewinnmaximierung.

 

Gewinnmaximierung ist ein gutes Stichwort: Der aktuell laufende GBW-Verkauf: 80.000 Mieter zahlen die Zeche für die Unfähigkeit der Staatsregierung beim Landesbank-desaster.
Meine Lösung: Der Freistaat tritt in den Kauf ein und baut so wieder „Tafelsilber" auf.

 

Das Land muss die Kommunen bei Wohnungszuschüssen besser unterstützen – es
hilft nicht, das Wohngeld zu Lasten der Kommunen anzuheben, ohne entsprechende Kompensation.